Aero-Lloyd pleite

Hier könnt ihr allgemeine Reisefragen und Fragen zu anderen Ländern stellen

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Justin

Achja, !!!!

Beitragvon Justin » Mi 22 Okt, 2003 09:44

Hallo Heike,

habe vergessen Dir meine E-Mailadresse zu geben.

nadine@korol.de

LG
Nadine

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Beitragvon Isis » Fr 24 Okt, 2003 13:48

salam

so nun kann ich mich auch mal dazu melden was so vor ort abging.
das mit dem rückflug machte alles die reiseleitung vor ort.
aber erst mal den anfang unserer gesichte.
wir haben von der pleite bei der ankunft in hurghada erfahren als die zimmer für uns noch nicht fertig waren und uns viele genervte reisende im hotel über den weg gelaufen sind. wir dann beim auspacken den TV angemacht und siehe da das erste waren nachrichten um 15 uhr und dann gleich die pleite :(
da wir nach luxor die aero lloyd hatten aber auf dem rückflug die hapag lloyd machten wir uns erst mal nicht so recht viele sorgen. nach dem wir aber dann beim abend essen (es war natürlich überall das thema nummer 1, ob am strand oder an der bar) von einem anderen pärchen erfahren haben das die beiden zusammen gehören sollen, dann dachten wir uns natürlich auch mal ...nun aber ab und den reiseleiter nerven.
der war natürlich auch recht genervt logischer weise und wir haben auch nur die antwort bekommen ... wir müssen erst mal die leute heim bekommen die heute und morgen fliegen ....
nach dem wir ihn dann noch mal am nächsten morgen gefragt hatten was denn nun sei meinte er nur das sich oft-reisen um alles kümmert und wir keine sorgen haben brauchen wegen der flugkosten, da die kosten ja gesichert währen durch den flugsicherungsschein.
beiläufig habe ich dann auch die hapag lloyd erwähnt und dann meinte er na dann ... aber ab an den strand und keine sorgen machen denn die beiden fluggesellschaften haben ja gar nix mit einander zu tun.
gesagt getan ..... und ausgeruht :)
bei unsere abreise hatte es dann auch mit der flugzeit alles noch geklappt 15 uhr los vom hotel und 18.30 uhr dann los nach deutschland.
als wir am flughafen an kamen hat uns ja beinahe der schlag getroffen was da leute waren :( wir sind nun bestimmt schon so 30 mal von hurghada abgeflogen aber so ein chaos hatten wir noch nicht erlebt. alle flieger die am donnerstag weggingen mind. 2-3 std. verspätung dann sind irgend wie 2 flieger gleichzeitig um 18.30 los geflogen nach frankfurt keiner wußte so genau welcher wohl dann der richtige ist und prompt beim falschen eingecheckt also koffer waren schon auf dem band alles war klar bis dann der „abdul“l hinter dem schalter meinte ....he ist nicht der richtige flieger ....
also warten bis unsere koffer irgendwo wieder her gebracht wurden, dann zum nächsten und dann geklappt inzwischen wurden die verspätungen auch immer länger :(
aber na ja koffer waren zumindest schon mal aufgegeben. dann 3 std. warten.... wir natürlich durch die warte halle getigert und uns die zeit vertrieben bis wir dann zufällig auf unsere mitreisenden aus luxor gestoßen sind. (die hätten gar nicht in hurghada sein dürfen aber dazu später mehr)
na ja wir wollten uns dann gerade richtig doll unterhalten, hätten ja noch ne std. warten müssen da kam der aufruf ...... frankfurt bitte alle sofort einsteigen wir fliegen gleich los .... also eine stunde früher. unsere luxor reisenden dann noch mal schnell geknuddelt und ihrem schicksal überlassen. so wir fast die letzten die in den flieger eingestiegen sind und dann ..... na ja irgend wie haben es doch 4 leute nicht mitbekommen das der flieger nun doch eine stunde eher los geht. also war wieder warten angesagt :( dann wurde es doch 20 uhr bis wir endlich zum rollfeld los machten. na ja hauptsache wir rollen mal richtung heimat .... ne ne ne war wohl nix ... dann hatten wir noch fast 1 stunde auf dem rollfeld warten müssen bis wir freigabe von der flugsicherheit aus kairo bekamen :(
aber nun los nach deutschland und das ganze bei nem normalen flug.
So was hatten wir auch noch nicht erlebt das es in hurghada so ein chaos gegeben hat. :(

ma salama

...isis...

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Beitragvon Uli » Fr 24 Okt, 2003 14:08

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Beitragvon Isis » Fr 24 Okt, 2003 14:09

salam

noch mal ich :)

hatte ja ganz vergessen von der weltreise unsere luxor reisen zu schreiben.
da wir ja nicht lange zeit hatten uns mit ihnen zu unterhalten kann ich hier auch nur mal eine schnell zusammenfassung geben.

ein berlin reisender hatte direkt flug luxor - berlin. (nur flug)
er mußte am donnerstag von luxor mit dem bus nach hurghada, dann dort 3 std. aufenthalt in einem hotel von da aus um 14 uhr zum flughafen und dort dann warten bis ein flieger richtung frankfurt geht. in frankfurt sollte er dann in ein hotel am nächsten morgen dann mit dem bus vom frankfurt nach berlin. als ich ihn gesehen habe war es 19 uhr in hurghada und er wußte noch nicht mal wann sein flieger geht :( ich hoffe mal das er nun zuhause ist inzwischen.

Ein andere berlin reisender aus unserer truppe wurde gleich um einen ganzen tag länger in luxor gelassen. der hat heute die schöne reise :( vor sich.
mal gespannt was er erzählt.

ein anderer köln fliegender wurde kurzer hand auch mit dem konvoi von luxor nach hurghada verfrachtet und von da aus mit dem ersten berlin fliegendem nach frankfurt gebracht aber sein auto stand natürlich noch wartend in köln herrum.

wie es unsere "nauna" ergangen ist weis ich leider nicht. da sie aber ja auch nur einen flug hatte nach luxor wird sie auch eine weltreise hinter sich gebracht haben.
mal sehen was sie uns dazu erzählen kann.

ma salama

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Beitragvon naunakhte » Sa 25 Okt, 2003 13:58

solche Hektik um Aero Lloyd :lol:
wir sassen in Luxor mit "Nur Flug Ticket" der Aero Lloyd und haben uns, ägyptischer Mentalität entsprechend, keine Sorgen gemacht. Isis und Osiris sollten übrigens mit Hapag Lloyd heimfliegen.
Wir sind am Abflugtag etwas hartnäckig am Air Berlin Schalter rumgestanden und bekamen nach 1,5 Stunden hin und her eine Bordkarte nach Köln-Bonn. Da wir eigentlich nach Frankfurt und Düsseldorf wollten, standen am Airport in Germany Busse bereit die die Passagiere zu ihren Heimatflughäfen brachten.
Und das beste: kostenfrei. Wir haben (bis jetzt jedenfalls) nix für die Heimreise gezahlt.

Gruß

naunakhte

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Beitragvon Isis » Sa 25 Okt, 2003 14:08

salam

hier ein nachtrag von den luxor reisenden.

die berlin reisenden die ich um 19 uhr in hurghada verlassen habe hatten noch eine laaaange reise vor sich. um 2 uhr endlich in frankfurt angekommen mußte er dann noch im flughafen umherirren und den buß nach berlin suchen. dann endlich gefunden wurde er 7 std. durch deutschland gekarrt bis er dann endlich am nächsten morgen um 11 uhr in berlin angekommen ist. man bedenke das er ja mit dem ersten konvoi nach hurghada gekommen ist aus luxor. eben ein echter survivel urlaub.

der zweit reisende der nach köln mußte ist auch um 2 uhr in frankfurt gelandet und hatte dann noch die reise nach köln zu seinem auto vor sich. um 9 uhr ist er dann auch endlich zuhause eingetroffen.

die andere berlin reisende wurde nach hannover geflogen und von dort aus auch mit dem buß nach berlin gekarrt.

die frankfurt reisende aus luxor (normal start morgens von luxor) wurde um 2 uhr nachts nach köln-bonn geflogen und mußte von dort aus nach frankfurt zurück.

ihr seht das im mom alle eine halbe weltreise unternehmen müssen um wieder nach hause zu kommen.

ma salama

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Aero Lloyd hebt wieder ab

Beitragvon Isis » So 26 Okt, 2003 17:15

Aero Lloyd hebt wieder ab


Nach einer Geldspritze kann die insolvente Ferienfluggesellschaft Aero Lloyd ihren Flugbetrieb in kleinem Umfang wieder aufnehmen, so Insolvenzverwalter Gerhard Walter. Die Bayerische Landesbank als Haupteigentümerin hat dafür fünf Millionen Euro zur Verfügung gestellt.

HB FRANKFURT. Damit könnten die ersten ein oder zwei Maschinen voraussichtlich am Wochenende wieder starten, sagte Rechtsanwalt Gerhard Walter am Mittwoch in Frankfurt nach einer Betriebsversammlung der Aero Lloyd- Beschäftigten. Aero Lloyd hatte am vergangenen Donnerstag Insolvenz angemeldet, nachdem die Bayerische Landesbank zunächst kein weiteres Geld mehr zur Verfügung gestellt hatte.

Das Geld der Landesbank bedeute, dass es zu keiner sofortigen Zerschlagung der Fluggesellschaft komme. „Es geht erst einmal weiter“, sagte Walter. Jetzt könne in Ruhe nach einem Investor gesucht werden. „Es gibt bereits mehrere hoch interessante Gespräche.“ Er sei selbst überrascht, wie viele ausländische und inländische Interessenten es gebe. Aus Branchenkreisen hieß es, der potenzielle Investor aus Deutschland stamme nicht aus der Airline- oder Touristikbranche. Allerdings gehe Walter davon aus, dass auch bei einer Fortsetzung des Aero-Lloyd-Dienstes mehr als 50 % der rund 1400 Beschäftigten ihren Arbeitsplatz verlieren würden.

Der künftige Investor müsse im Gegensatz zur jetzt von der BayernLB bewilligten Finanzspritze in Höhe von wenigen Millionen Euro rund 40 bis 50 Mill. € aufbringen, um das Unternehmen am Leben zu erhalten. Dabei geht Walter aber davon aus, dass Aero Lloyd zunächst nur in wesentlich kleinerem Umfang als bisher fortgeführt werden könne und nannte eine Größenordnung von „sechs bis zwölf Flugzeugen“. Derzeit verfügt die Fluglinie über 21 Maschinen.

(Quelle: handelsblatt.com)

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Beitragvon Isis » Di 28 Okt, 2003 18:13

salam

hier habe ich auch noch einen rückreisebericht vom donnerstag 24.10 per mail bekommen.


Hallo ihr zwei!

Seid ihr gut angekommen?
Bei uns war es etwas chaotisch. Unser Flugzeug hatte erst einmal 1 Stunde Verspätung aus Deutschland. Als wir endlich im
Flugzeug waren, und auf die Startbahn rollten,fiel in den vorderen Reihene
ein Mann in Ohnmacht. Der musste im Urlaub einen Gipsbein bekommen hatten. Eine Stewardes machte direkt eine Durchsage ab ein Arzt an Bord wäre. Zum Glück saß 2 Reihen hinter uns einer. Der legte ihm sofort eine Infusion an und gab ihm Sauerstoff. Aber wir konnten nicht starten. Nach einiger Zeit rollten wir wieder zurück und die machten mit der Behandlung im Flugzeug weiter. Aber irgentetwas stimmte nicht, denn aufeinmal ging die Tür auf ein weiterer Arzt und Helfer kamen herein und arbeiten an dem ( jungen ) Mann. Dann trugen sie ihn wieder aus dem Flugzeug und er kam vermutlich ins
Krankenhaus. Seine Frau stieg ebenfalls aus, statt geplant um 9 Uhr 40 flogen wir um 12 Uhr 30 endlcih los. Während des Fluges haben wir mitbekommen, dass der Arzt an Bord gesagt hat, es besteht der Verdacht auf Lungenembolie. Ob der Mann es geschafft hat oder nicht werden wir wohl nie erfahren. Die haben bestimmt was mit dem Gipsbein falsch gemacht. Weil sonst passiert ja so etwas ja erst in der Luft. Der Mann hatte vielleicht Glück weil wir nicht starten konnten, weil wir noch auf 10 Essen warten mussten. Sonst wäre es in der Luft passiert, und wir mussten sonst wo landen. Ja so hatten wir halt jede Menge Verspätung. Dem entsprechent fertig waren wir gestern auch. Wenn du fast 2 Stunden im Flugzeug sitzt und es geht nicht los. drehst du am Rad. Wir bekamen ja auch nichts zu trinken, weil ja alle mit dem Mann beschäftigt waren. Ich hoffe es war bei euch besser.

Tschau bis bald

Astrid

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Aero-Lloyd sucht Investor

Beitragvon Osiris » Sa 01 Nov, 2003 11:49

um wieder zum eigentlichen thema zurückzukommen ... wie geht es
weiter mit aero lloyd:

Aero-Lloyd sucht Investor

Bild

Die insolvente Ferienfluggesellschaft Aero Lloyd rechnet bei der Suche nach möglichen Investoren nach Angaben eines Sprechers bereits in Kürze mit ersten Ergebnissen. Man rechne mit einer raschen Lösung, sagte ein Unternehmenssprecher.

Wörtlich sagte er: "Die Gespräche mit mehreren Interessenten verlaufen substanziell positiv. Wir sind zuversichtlich, dass wir schon Anfang der nächsten Woche mit einem Investor deutlich weiter sind".

Die Fluggesellschaft hatte vor zwei Wochen wegen Überschuldung den Betrieb ihrer 21 Flugzeuge vorerst eingestellt. Seither versucht der vorläufige Insolvenzverwalter Gerhard Walter eine Auffanglösung zu finden. Er hatte vor gut einer Woche mitgeteilt, es gebe Interessenten aus dem In- und Ausland. Parallel dazu haben auch Piloten von Aero Lloyd eine Initiative für eine Auffanggesellschaft gestartet.

Die BayernLB als bisheriger Haupteigner der Fluggesellschaft hatte der Aero Lloyd vor zwei Wochen den Geldhahn zugedreht. Der Insolvenzantrag folgte. Kurzfristig hatte die Landesbank dann vorige Woche doch noch einmal fünf Millionen Euro gewährt.


(quelle: n-tv.de)

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Aero Lloyd-Mitarbeiter müssen weiter warten

Beitragvon Osiris » Sa 01 Nov, 2003 11:54

Aero Lloyd-Mitarbeiter müssen weiter warten

Der Termin für eine Wiederaufnahme des Flugbetriebes beim insolventen Oberurseler Ferienflieger Aero Lloyd steht weiter in den Sternen.

Es sei geplant, "zeitnah" wieder mit einigen Maschinen fliegen zu können, sagte Aero-Lloyd-Sprecher Asger Schubert am Freitag. Einen Starttermin gebe es aber noch nicht. Ursprünglich sollte Mitte bis Ende dieser Woche ein Teilbetrieb wieder aufgenommen werden. Die Gespräche mit Veranstaltern und Investoren zögen sich hin.


"Ernsthafte Interessenten" für Rettung

Nach Angaben von Schubert gibt es eine Reihe "ernsthafter Interessenten" für die Rettung von Aero Lloyd. Namen würden nicht genannt, um die Verhandlungen nicht zu gefährden. Ziel sei es, möglichst bald wieder fliegen zu können und möglichst viele der rund 1.400 Arbeitsplätze zu sichern. "Wir sind auf einem richtigen und guten Weg", sagte der Sprecher.

Aero Lloyd hatte vor zwei Wochen Insolvenz angemeldet, nachdem die Bayerische Landesbank als Haupteigentümerin den Geldhahn zugedreht hatte.

(quelle: hr-online)

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Neustart von Aero Lloyd hängt weiter in der Luft

Beitragvon Osiris » Sa 01 Nov, 2003 11:56

Neustart von Aero Lloyd hängt weiter in der Luft

Bild

Frankfurt/Main(dpa) Die Wiederaufnahme des Flugbetriebs beim insolventen Ferienflieger Aero Lloyd hängt weiter in der Luft. Es sei geplant, «zeitnah» wieder mit einigen Maschinen fliegen zu können, sagte Aero-Lloyd-Sprecher Asger Schubert am Freitag. Einen Starttermin gebe es aber noch nicht. Ursprünglich sollte Mitte bis Ende dieser Woche ein Teilbetrieb wieder aufgenommen werden. Die Gespräche mit Veranstaltern und Investoren zögen sich hin.

Nach Angaben von Schubert gibt es eine Reihe «ernsthafter Interessenten» für die Rettung von Aero Lloyd. Namen würden nicht genannt, um die Verhandlungen nicht zu gefährden. Ziel sei es, möglichst bald wieder fliegen zu können und möglichst viele der rund 1400 Arbeitsplätze zu sichern. «Wir sind auf einem richtigen und guten Weg», sagte der Sprecher. Aero Lloyd hatte vor zwei Wochen Insolvenz angemeldet, nachdem die Bayerische Landesbank als Haupteigentümerin den Geldhahn zugedreht hatte.


(quelle: Rhein-Main.Net)

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Beitragvon Isis » Sa 22 Nov, 2003 16:00

AUA-Konkursantrag gegen Aero Lloyd abgewiesen


Wien (APA) - Das Landesgericht Korneuburg hat den von der AUA eingebrachten Konkursantrag gegen die von Niki Lauda gekaufte Aero Lloyd Austria abgewiesen. Der AUA als Antragstellerin sei die Existenz einer Konkursforderung nicht gelungen, heißt es in der Urteilsbegründung. Dem geplanten Starttermin für "flyniki" steht damit nichts im Wege.

Am 5. November hatte die AUA einen Konkursantrag gegen Aero Lloyd Austria am Gericht in Korneuburg eingebracht. Dabei wurden offene Forderungen für Wartungsarbeitung im Ausmaß von 350.000 Euro geltend gemacht, die die AUA im Auftrag von Aero Lloyd durchgeführt hatte. Formal bestehen diese Forderungen allerdings gegen die Aero Lloyd- Muttergesellschaft im hessischen Oberursel, die Mitte Oktober die Insolvenz anmelden musste. Die Antragsgegnerin - Aero Lloyd Austria - selbst sei nicht Vertragspartnerin, hält das Landesgericht Korneuburg in seinem Urteil fest. Es habe ein Wartungsvertrag zwischen der insolventen Aero Lloyd Deutschland und den Austrian Airlines bestanden, der auch die Wartung der an die Österreich- Tochter vermieteten Flugzeuge umfasste. Das deckt sich mit Niki Laudas Rechtsauffassung, der wiederholt betont hatte, es bestehe kein Vertragsverhältnis zwischen Aero Lloyd Austria und der AUA. "Die AUA hat die Adresse verwechselt", sagte Lauda. Damit steht dem geplanten Starttermin 28. November für die vorerst unter dem Namen "flyniki" operierende Airline nichts im Wege. Der erste Flug ist am Freitag nächster Woche ab Salzburg nach Teneriffa geplant. Sämtliche aus dem Wartungsvertrag vom 10.4.2003 resultierenden Rechnungen wurden demnach zunächst an Aero Lloyd Deutschland ausgestellt und übersandt. Die Rechnungen fielen teilweise in einen Zeitraum vor der Gründung der Österreich-Tochter, die erst im Jänner 2003 ins Firmenbuch eingetragen wurde und ihren Flugbetrieb im Mai 2003 aufnahm. Nach der Insolvenz wurden die Rechnungen an die Österreich-Tochter in Schwechat bei Wien geschickt - von wo sie aber retourniert wurden, mit dem Hinweis, dass keine Schuld bestehe. Die AUA hat den Gerichtsbeschluss am Freitagnachmittag offiziell nicht kommentiert. Rechtlich ist ein Rekurs gegen den in erster Instanz gefassten Beschluss möglich.

(Quelle: APA 21.11.2003 )

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Beitragvon Isis » Sa 22 Nov, 2003 16:04

Insolvente Aero Lloyd soll als Billigflieger überleben

Hannover (Reuters) - Die insolvente deutsche Ferienfluggesellschaft Aero Lloyd soll nach den Plänen von Insolvenzverwalter und Geschäftsführung mit einem neuen Investor als Billigfluglinie überleben. In einem am Mittwoch bekannt gewordenen internen Schreiben an die Belegschaft nannten die Aero-Lloyd-Verantwortlichen einen Kapitalbedarf für den Neustart von 60 bis 70 Millionen Euro. Zugleich räumten sie ein, dass nur ein Teil der Flugzeugflotte und damit auch nicht alle der insgesamt 1.400 Arbeitsplätze gerettet werden könnten.

Einzelheiten zur künftigen Größe wurden unter Hinweis auf die laufenden Gespräche mit mehreren Investoren nicht genannt. Das Reuters vorliegende Rundschreiben erreichte die Mitarbeiter bereits am Montag. Das darin dargelegte Rettungskonzept sieht vor, dass mit einem Investor eine neue Fluggesellschaft gegründet wird. Nur so sei auszuschließen, dass ein Neustart nicht durch Schadenersatzansprüche belastet werde.

Geschäftsführer Wolfgang Sacher und Insolvenzverwalter Gerhard Walter weisen in dem Schreiben daraufhin, dass die Bayerische Landesbank als bisheriger Hauptgesellschafter von Aero Lloyd wenige Stunden vor dem Flugstopp am 15. Oktober noch rund 17 Millionen Euro von Reiseveranstaltern für die bereits gebuchten Flüge der zweiten Monatshälfte kassiert habe.

Für sämtliche Mitarbeiter ist dem Rettungskonzept zufolge eine parallel zu gründende Beschäftigungsgesellschaft vorgesehen. Wer von dort nicht in die neue Aero Lloyd übernommen werde oder nicht anderweitig eine Stelle bekomme, erhalte zunächst ein Jahr lang 62 bis 68 Prozent des Lohnes als Kurzarbeitergeld, heißt es in dem Schreiben.

Eine Aero-Lloyd-Sprecherin bestätigte den Inhalt des sechsseitigen Papiers. "Das darin vorgestellte Konzept ist Grundlage für die Gespräche mit Investoren, die derzeit auf Hochtouren laufen", sagte die Sprecherin. Eine Entscheidung werde spätestens im Dezember fallen. Sacher und Walter weisen auf den hohen Zeitdruck hin. "Dennoch sind wir zuversichtlich, ein solches Modell Anfang 2004 auf die Beine gestellt zu haben und ab Anfang März auch physisch zu fliegen", erklärten sie. Für den Kapitalbedarf von bis zu 70 Millionen Euro sei es nicht einfach, einen seriösen und solventen Investor zu finden - aber möglich. Alle Beteiligten müssten zu Kompromissen bereit sei.

Die Aero Lloyd mit Sitz in Oberursel bei Frankfurt hatte Mitte Oktober ihren Flugbetrieb wegen Überschuldung eingestellt, nachdem die Bayerische Landesbank als bisheriger Haupteigner Geld für ein Sanierungskonzept abgelehnt hatte. Die österreichische Aero Lloyd-Tochter will der Geschäftsmann und Ex-Rennfahrer Niki Lauda wieder als Billigfluglinie starten, allerdings zunächst nur mit zwei Flugzeugen, im kommenden Sommer möglicherweise mit vier Maschinen.

NEUE AERO LLOYD SOLL SICH VON REISEVERANSTALTERN LÖSEN

Auch für Deutschland sehen die Aero-Lloyd-Verantwortlichen gute Chancen bei Billigflügen, dem aktuell einzigen Wachstumsbereich der Luftfahrt. "Gerade dafür hat eine neue Aero Lloyd eine ausgezeichnete Ausgangsbasis", heißt es in dem Schreiben. Von den Kosten her gebe es bisher keinen echten deutschen Low-Cost-Carrier. Wichtig sei für die neue Aero Lloyd, sich aus der bisherigen Abhängigkeit von großen Reisekonzernen wie TUI und Thomas Cook zu lösen. Diese hätten Aero Lloyd nur genutzt, Strecken abzudecken, die sie selbst nicht rentabel fliegen konnten.

(Quelle: Reuters)

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Beitragvon Isis » Sa 22 Nov, 2003 16:14

Aero Lloyd rechnet mit Neustart im Frühjahr


Frankfurt. Die insolvente Ferienfluggesellschaft Aero Lloyd aus Neu-Isenburg rechnet erst für das kommenden Frühjahr mit einem Neustart. Es gebe gute Fortschritte bei den Gesprächen mit potenziellen Investoren, eine Entscheidung sei aber noch nicht gefallen, teilte das Unternehmen gestern mit. Auch die Frage, in welchem Markt der Neustart erfolgen soll, ist den Angaben nach noch nicht geklärt. Unklar scheint auch, ob es überhaupt eine neue "deutsche" Aero Lloyd geben wird.

"Zeit- und Finanzrahmen sehen derzeit einen Start im Laufe des ersten Quartals 2004 mit einem Investitionsvolumen im zweistelligen Millionenbereich vor", teilte Aero Lloyd gestern mit. Ob die Fluggesellschaft, wie bislang spekuliert, tatsächlich als Billigfluglinie starten wird, steht noch nicht fest. Die Überlegungen, die das Unternehmen gestern äußerte, klingen noch sehr vage. Derzeit würden mehrere alternative Geschäftskonzepte entwickelt, die gemeinsam mit potenziellen Investoren, Kunden und Geschäftspartnern überprüft würden. Basis der Gespräche sei zwar "die äußerst günstige Kostenstruktur des bisherigen operativen Geschäfts", hieß es. "Ein wettbewerbsfähiger Einsatz großer Teile der bisherigen Aero-Lloyd-Infrastruktur" ist nach Aussage des Unternehmens aber in verschiedenen Marktsegmenten möglich, "unabhängig von der Ausrichtung auf touristischen oder Geschäftsreiseverkehr, im Charter- oder Liniengeschäft sowie mit unterschiedlichsten Servicekonzepten". Organisatorisch könne dies auch in Form einer Kooperation geschehen – beispielsweise, indem die von Nikki Lauda zum Teil übernommene Aero Lloyd Austria Maschinen und Personal in Deutschland nutzt, wie eine Sprecherin erklärte. Laudas künftige "Flyniki" startet zunächst als exklusiver Partner für Neckermann Österreich von Wien und Salzburg aus. Für 2004 will das Management den Angaben nach den Flugplan aber für weitere Veranstalter öffnen. Denkbar sei aber auch die Gründung einer neuen deutschen Gesellschaft, sagte die Sprecherin. Dass nur ein Teil der bislang 1400 Arbeitsplätze gerettet werden können, hatte das Management in den vergangenen Wochen klar gestellt.

Ex-Rennfahrer Lauda hat von Aero Lloyd Austria zunächst zwei Maschinen für seine künftige Airline "Flyniki" übernommen. Die entsprechenden Verträge wurden gestern unterzeichnet. Mit diesem Deal und den sechs in die USA ausgeliehenen Maschinen für die Wintersaison seien 200 Jobs gesichert, hieß es. Für alle übrigen, die unter die Zuständigkeit des Arbeitsamtes fallen, seien die Gehälter über das Insolvenzgeld bis Jahresende gesichert. (pan)



(Quelle: Frankfurter Presse)

Lars

Beitragvon Lars » Mi 03 Mär, 2004 16:44

:evil: So jetzt mal was zu Shurok Air oder wie die sich schreiben ich bin Animateur fliege sehr oft und ich war letztes Jahr in Ägypten Hinflug von Hannover mit Shurok erstens total rostige Maschinen der Kapitain hat uns begrüßt er war glaub ich betrunken die Flugbegleiter konnten kein Deutsch es roch überall nach gummi und die Fenster waren von innen angesenkt!Ich fliege sehr oft und der Tipp von mir Hände weg auch von Egypt Air bucht Air Berlin od.Thomas Cook ich habe für den Rückflug 25 euro mehr bezahlt und bin mit Air Berlin zurückgeflogen! :evil: