Veranstalter stoppen Ägyptenreisen bis September
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Nane

Die Regierung hat landesweit den Ausnahmezustand verhängt. Dies bedeutet teilweise auch eine nächtliche Ausgangssperre, v.a. in Großstädten und Ballungsgebieten, im Nildelta sowie auf dem Sinai (genau: Gouvernorate Kairo, Giza, Alexandria, Suez, Ismailia, Assiut, Sohag, Beni Suef, Minya, Beheira, Nord-Sinai). Die Ausgangssperre besteht von Samstag bis Donnerstag von 23 Uhr bis 6 Uhr, an Freitagen von 19 Uhr bis 6 Uhr. Ab dem 21.09. soll die Ausgangssperre laut Ankündigung der ägyptischen Stellen nur noch von Samstag bis Donnerstag von 0 Uhr bis 5 Uhr, an Freitagen von 19 Uhr bis 5 Uhr bestehen. Die Ausgangssperre gilt nicht in den Touristengebieten auf der Festlandseite Ägyptens am Roten Meer (u.a. Hurghada, Marsa Alam) und auf dem Süd-Sinai (u.a. Sharm-el-Sheikh).
Hinweis
Stand: 03.10.2013
( Unverändert gültig seit: 02.10.2013)
Besondere Hinweise
Seit 14.8.2013 herrscht Ausnahmezustand, der bis auf weiteres für drei Monate Gültigkeit hat. Darüber hinaus wurde eine nächtliche Ausgangssperre (Samstag - Donnerstag 00h bis 5h, Freitag 19h bis 6h) für folgende Gouvernorate verhängt: Kairo, Giza, Alexandria, Suez, Ismailia, Assiut, Sohag, Bani Sweif, Menia, Behiera, Süd-Sinai und Nord-Sinai (die Touristengebiete Rotes Meer, Assuan, Luxor und Golf von Aqaba sind von der Ausgangssperre nicht betroffen).
Generell besteht hohes Sicherheitsrisiko.
Jedoch besteht eine Reisewarnung für Kairo und andere Großstädte, insbesondere in der Deltaregion, sowie den Nord- Sinai und die Saharagebiete. Die An- und Abreise über die internationalen Flughäfen in Ägypten ist problemlos möglich, sie sind von der Warnung nicht umfasst.
In den Touristengebieten am Roten Meer und am Golf von Aqaba besteht erhöhtes Sicherheitsrisiko.
Reisende sollten die Küstenorte am Roten Meer keinesfalls verlassen. Von Ausflügen ins Hinterland, auch zum Katharinenkloster sowie von Landausflügen nach Luxor und Assuan, wird abgeraten. Diese beiden Städte selbst und der dazwischenliegende Nilabschnitt sind in den letzten Monaten abgesehen von einigen friedlichen Demonstrationen ruhig geblieben.