KAIRO. In Ägypten warnen Gesundheitsbehörden und Ärzte vor einer weiteren Ausbreitung des Rift-Tal-Fiebers. Mindestens 33 Patienten sind in der Nil-Delta-Region nach Berichten ägyptischer Zeitungen bereits an der Infektionskrankheit gestorben. Allerdings gehen Ärzte von einer höheren Dunkelziffer aus. Örtliche Gesundheitsbehörden sind damit beschäftigt, innerhalb der Bevölkerung keine Panik aufkommen zu lassen. Ärzte in der Nilregion wurden aufgefordert, bei ihrer Diagnose immer auch die Möglichkeit einer Rift-Tal-Fieber-Infektion mit ins Kalkül zu ziehen.
Bislang ist unklar, wie sich der Erreger derartig schnell ausbreiten konnte. Allerdings tritt die Krankheit nach Angaben internationaler Hilfsorganisationen immer wieder vor allem in afrikanischen Ländern südlich der Sahara auf. In Ägypten tritt die Arbovirose dagegen meist sporadisch und nach längeren Regenfällen auf. Als Übertragungswege werden unter anderem Mücken sowie Schlachtvieh genannt.
Die Inkubationszeit beträgt zwischen drei und vier Tagen. Es folgen Fieber, Kopfschmerz, Myalgien, Übelkeit und in seltenen Fällen Retinitis. Ägyptens Nachbarland Saudi Arabien hat bis auf weiteres alle Importe von lebenden Ziegen und Kamelen aus Ägypten verboten. Die saudischen Gesundheitsbehörden fürchten, der Krankheitserreger könnte durch die Tiere ins Land eingeschleppt werden.
(quelle: deutsches ärzteblatt vom 27.08.2003)
Warnung vor Ausbreitung des Rift-Tal-Fiebers
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hi,
wenn jemand weitere infos dazu findet bitte hier veröffentlichen !
mfg
osiris
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Rift-Valley-Fieber, RVF
Vgl. auch Internet-Infos des CDC: http://www.cdc.gov/ncidod/dvrd/spb/mnpa ... es/rvf.htm
Durch das Rifttal-Fieber-Virus ein Phlebovirus, Fam. Bunyaviridae (RNA) übertragene Arbovirose von Hauswiederkäuern, die auf Menschen überspringen kann.
Die Viren werden nach dem klinischen Bild zu den VHF-Viren gerechnet.
Verbreitung
Epidemien vor allem nach ausgiebigen Regenfällen. Afrika (Ägypten im Niltal), Sudan, Mauretanien, Mali, Burkina Faso, Marokko, Senegal, Gambia, Guinea-Bissau, Guinea, Elfenbeinküste, Nigeria, Kamerun, Niger, Tschad, Zentralafrikanische Republik, Äthiopien, Zaire, Uganda, Ruanda, Burundi, Kenia, Tansania, Malawi, Sambia, Angola, Namibia, Botswana, Simbabwe, Mosambik, Madagaskar, Südafrika (Osten), Lesotho, Swasiland.
Infektionsweg
Vektor: Verschiedene Mückenspezies, insbesondere Aedes- und Culex-Arten Wird unter den Mücken transovariell übertragen: die infizierten Eier von Aedes-Spezies sind jahrelang im Erdreich überlebensfähig. Durch ausgiebige Regenfälle schlüpfen die Mücken. Es kommt dann zu Epidemien vor allem als Zoonosen von Haus-Wiederkäuern, aber auch immer wieder epidemisches Überspringen auf Menschen. Übertragung selten auch durch hochinfektiöse kontaminierte Aerosole (infizierte Schlachttiere) möglich.
Krankheitsbild
Überwiegend als unspezifische fiebrige Erkrankung mit plötzlichem Beginn. Meist in Kombination mit Kopf- und Gliederschmerzen. Manchmal auch Nasenbluten, Retinopathie und Lichtempfindlichkeit. 3-5 Tage nach Beginn des Fiebers erkranken ca. 1% der Patienten an einer fulminanten Hepatitis, häufig mit letalem Ausgang. Ca. 1-2 Wochen nach Abklingen der febrilen Phase kann es selten zum Auftreten einer meist letalen Enzephalitis kommen. Des weiteren tritt bei ca. 1% der Patienten 2-3 Wochen nach Fieberabfall eine akute Retinitis auf, die zur völligen Erblindung führen kann.
Inkubationszeit
2-7 Tage
Prophylaxe
Der übliche Insektenschutz Inaktivierte subcutane Schutzimpfung nach dem Schema 0,28,180 kann theoretisch aus USA oder Südafrika importiert werden (nur für landwirtschaftliche Arbeiter und exponiertes Laborpersonal). Schutzimpfung der Tiere.
Therapie
Symptomatisch. Das Virustatikum Ribavirin, Zidovudin, Interferon und Hyperimmunglobuline sind versucht worden.
Vgl. auch Internet-Infos des CDC: http://www.cdc.gov/ncidod/dvrd/spb/mnpa ... es/rvf.htm
Durch das Rifttal-Fieber-Virus ein Phlebovirus, Fam. Bunyaviridae (RNA) übertragene Arbovirose von Hauswiederkäuern, die auf Menschen überspringen kann.
Die Viren werden nach dem klinischen Bild zu den VHF-Viren gerechnet.
Verbreitung
Epidemien vor allem nach ausgiebigen Regenfällen. Afrika (Ägypten im Niltal), Sudan, Mauretanien, Mali, Burkina Faso, Marokko, Senegal, Gambia, Guinea-Bissau, Guinea, Elfenbeinküste, Nigeria, Kamerun, Niger, Tschad, Zentralafrikanische Republik, Äthiopien, Zaire, Uganda, Ruanda, Burundi, Kenia, Tansania, Malawi, Sambia, Angola, Namibia, Botswana, Simbabwe, Mosambik, Madagaskar, Südafrika (Osten), Lesotho, Swasiland.
Infektionsweg
Vektor: Verschiedene Mückenspezies, insbesondere Aedes- und Culex-Arten Wird unter den Mücken transovariell übertragen: die infizierten Eier von Aedes-Spezies sind jahrelang im Erdreich überlebensfähig. Durch ausgiebige Regenfälle schlüpfen die Mücken. Es kommt dann zu Epidemien vor allem als Zoonosen von Haus-Wiederkäuern, aber auch immer wieder epidemisches Überspringen auf Menschen. Übertragung selten auch durch hochinfektiöse kontaminierte Aerosole (infizierte Schlachttiere) möglich.
Krankheitsbild
Überwiegend als unspezifische fiebrige Erkrankung mit plötzlichem Beginn. Meist in Kombination mit Kopf- und Gliederschmerzen. Manchmal auch Nasenbluten, Retinopathie und Lichtempfindlichkeit. 3-5 Tage nach Beginn des Fiebers erkranken ca. 1% der Patienten an einer fulminanten Hepatitis, häufig mit letalem Ausgang. Ca. 1-2 Wochen nach Abklingen der febrilen Phase kann es selten zum Auftreten einer meist letalen Enzephalitis kommen. Des weiteren tritt bei ca. 1% der Patienten 2-3 Wochen nach Fieberabfall eine akute Retinitis auf, die zur völligen Erblindung führen kann.
Inkubationszeit
2-7 Tage
Prophylaxe
Der übliche Insektenschutz Inaktivierte subcutane Schutzimpfung nach dem Schema 0,28,180 kann theoretisch aus USA oder Südafrika importiert werden (nur für landwirtschaftliche Arbeiter und exponiertes Laborpersonal). Schutzimpfung der Tiere.
Therapie
Symptomatisch. Das Virustatikum Ribavirin, Zidovudin, Interferon und Hyperimmunglobuline sind versucht worden.
www.zeiss-apotheke.de/News%2010_02_5.htm
Dengue-Epidemie in Hongkong
In Hongkong sind Dutzende von Menschen an Dengue-Fieber erkrankt. Das meldet das Düsseldorfer Centrum für Reisemedizin (CRM). Es sei der erste Ausbruch der Arbovirose in der Verwaltungseinheit Chinas. Bisher seien 17 Erkrankungen bestätigt worden, so das CRM. Hämorrhagische Verläufe oder Todesfälle wurden bisher nicht gemeldet. Das CRM rät Reisenden, den Schutz vor tag- und nachtaktiven Mücken zu beachten.
(Ärzte Zeitung, 23.10.2002)
Dengue-Epidemie in Hongkong
In Hongkong sind Dutzende von Menschen an Dengue-Fieber erkrankt. Das meldet das Düsseldorfer Centrum für Reisemedizin (CRM). Es sei der erste Ausbruch der Arbovirose in der Verwaltungseinheit Chinas. Bisher seien 17 Erkrankungen bestätigt worden, so das CRM. Hämorrhagische Verläufe oder Todesfälle wurden bisher nicht gemeldet. Das CRM rät Reisenden, den Schutz vor tag- und nachtaktiven Mücken zu beachten.
(Ärzte Zeitung, 23.10.2002)
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hi,
ich meinte jetz eigentlich weniger infos zu dem fieber, sondern
eher über den stand der aktuellen lage darüber in ägypten ....
mfg
osiris
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osiris
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Und nun...?
Hallo alle zusammen,
und nun? Sollte man nun stornieren? Wir wollen in 2 Wochen fliegen, 1 Woche Nilkreuzfahrt und dann eine Woche Hotel.
Der Bericht hört sich ja nicht toll an, bzw. ist meiner meinung nach sogar beängstigend!
Wie ist das überhaupt auf dem Nil (Kreuzfahrt) sind dort viele Mücken? Hilft Autan, was macht ihr nachts? Fenster auf oder zu?
Gruß Marcus
und nun? Sollte man nun stornieren? Wir wollen in 2 Wochen fliegen, 1 Woche Nilkreuzfahrt und dann eine Woche Hotel.
Der Bericht hört sich ja nicht toll an, bzw. ist meiner meinung nach sogar beängstigend!
Wie ist das überhaupt auf dem Nil (Kreuzfahrt) sind dort viele Mücken? Hilft Autan, was macht ihr nachts? Fenster auf oder zu?
Gruß Marcus
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hi,
finde die meldung auch nicht sonderlich toll, denn wir haben ja auch
im oktober eine woche luxor und eine woche makadi gebucht.
bis jetzt habe ich auch leider noch keine neuen infos darüber gefunden
mfg
osiris
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salam marcus
wir waren letztes jahr auch eine woche auf dem nil und wir hatten keine schnaken die uns gepiesackt hatten. denen war es noch zu warn
wir hatten zwar auch autan dabei da das auch unsere erste reise auf dem nil war. Man stellt sich das irgend wie ja so vor wie bei uns im sommer am neckar oder am rain ...mücken alarm am abend..
wir hatten aber keine fliegenden vampire auf dem nil. auf dem oberdeck des schiffes hatten wir zwar schon solche elektrischen dinger wo die mücken rein fliegen und dann grillt werden und es hat auch schon darin kräftig geprasselt als die fliegen da eingeflogen sind aber ich hatte morgens keinen einzigen stich auch ohne autan. kann aber auch an mir ligen denn mich mögen die schnaken in deutschland ja auch nicht
da muß osiris immer herhalten als opfer
zu den fenstern auf dem schiff, die hatten wir nachts geschlossen gelassen auch schon wegen dem krach der motoren. ach ja zu den fenstern auf den schiffen. immer darauf achten das die vorhänge zugezogen sind. uns ist es passiert das wir uns abends in die betten fallen gelassen haben und die aussicht auf den nil noch genossen haben und morgens lag direkt ein anderes schiff neben unserem fenster. na ja war nicht so prickelnd, das die vom anderen schiff uns beobachten konnten. also abends vorhänge schließen wenn man nicht am nächsten morgen mit blick ins nachbar schiff aufwachen will.
ma salama
...isis...
wir waren letztes jahr auch eine woche auf dem nil und wir hatten keine schnaken die uns gepiesackt hatten. denen war es noch zu warn

wir hatten zwar auch autan dabei da das auch unsere erste reise auf dem nil war. Man stellt sich das irgend wie ja so vor wie bei uns im sommer am neckar oder am rain ...mücken alarm am abend..


wir hatten aber keine fliegenden vampire auf dem nil. auf dem oberdeck des schiffes hatten wir zwar schon solche elektrischen dinger wo die mücken rein fliegen und dann grillt werden und es hat auch schon darin kräftig geprasselt als die fliegen da eingeflogen sind aber ich hatte morgens keinen einzigen stich auch ohne autan. kann aber auch an mir ligen denn mich mögen die schnaken in deutschland ja auch nicht



zu den fenstern auf dem schiff, die hatten wir nachts geschlossen gelassen auch schon wegen dem krach der motoren. ach ja zu den fenstern auf den schiffen. immer darauf achten das die vorhänge zugezogen sind. uns ist es passiert das wir uns abends in die betten fallen gelassen haben und die aussicht auf den nil noch genossen haben und morgens lag direkt ein anderes schiff neben unserem fenster. na ja war nicht so prickelnd, das die vom anderen schiff uns beobachten konnten. also abends vorhänge schließen wenn man nicht am nächsten morgen mit blick ins nachbar schiff aufwachen will.
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