jetzt kommt jemand mit frischen Eindrücken aus Ägypten zurück.
...und das muss ich mal loswerden:
Thema Hurghada:
bis auf die tollen Fische, ich war zum ersten Mal schnorcheln, zieht mich nix nach Hurghada zurück. Bauruinen, Russen, unfreundliche Leute, aufdringliche Händler, schlechte Reiseleiter und auch so ein unerfreuliches Erlebnis wie Britt hatte ich.
Thema Männer, Kopftuch und Islam:
Ich habe Kollegen, die schon in den 70ziger und 80ziger Jahren als Dolmetscher in Ägypten waren. Die haben mir erzählt, dass kopftuchtragende Frauen da eher die Ausnahme waren.
Mein Göga war vor 3 Jahren in Kairo, Assuan und Hurghada, da gab es zumindest noch einzelne unverschleierte Ägypterinnen.
Mittlerweile gibt es keine mehr, auch die Koptinnen müssen sich verschleiern, obwohl ihre Religion das eigentlich nicht vorschreibt. Wir waren in Moscheen, da müssen Frauen sich noch zusätzlich vermummen. (einen bodenlangen Umhang über lange Hosen und lange Bluse und ein schwarzes Tuch über das mitgebrachte weisse) Wir waren aber auch in koptischen Kirchen, da kommen die Ägypterinnen herein und nehmen das Kopftuch ab. Unverhüllte Frauen sieht man eigentlich nur noch im Fernsehen.
**sarkassmusmodus an**
Ägyptische Männer empfinden europäische Frauen anscheinend immer als Freiwild, wenn auch in Abstufungen:
barbusige sowieso, das macht Frau auch nicht (es sei denn Frau kommt aus Russland)
bikinitragende
Badeanzugtragende
kurzer Rock, bauchfrei und Riesendekoletee ( die letzten drei nur innerhalb des Hotels)
Kleid mit kurzen Ärmeln, knielangem Rock und Schal über die Schultern (das war mein Aufzug in den meisten Fällen)
Lange Hose, lange Bluse und Kopftuch
schwarz vermummt, aber ohne Mann unterwegs
überhaupt auf der Strasse sichtbar
**Sarkassmusmodus aus**
so, jetzt könnt ihr mich alle steinigen
PS: in Sekalla gibt es zwischen dem Hotel Beirut und dem Mirette einen neuen öffentlichen Strand

