Ägypten - ETI - Spätfolgen ...

Hier Fragen und Infos die das Reisen nach bzw. in Ägypten betreffen (keine Nennung von Veranstaltern / Anbietern)

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Tursiops
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Beitragvon Tursiops » So 06 Nov, 2005 16:41

Sylvias 11 Stunden Abflugverspätung plus 7 Stunden vorgezogener Rückflug macht 3/4 Urlaubstag, also aufgerundet 1 Tag weniger als gebucht. Wäre Grund für eine Reisemangelklage.

Blutspende: In DE gilt strikt die 6-Monats-Sperre nach Aufenthalt in einem nichteuropäischen Land, keine Ausnahme für EGY. Bestimmte osteuropäische Länder sind ebenfalls in dieser Liste, vor allem wegen Hepatitis. Ich bin deshalb auch seit etlichen Jahren kein Spender mehr.

Jo

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SylviaP
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Beitragvon SylviaP » So 06 Nov, 2005 22:42

@ JD:
Habe bei ETI gestern angerufen und mich beschwert, aber das ist denn sch... egal. Man schiebt es auf die Fluggesellschaft bzw. darauf, dass Aeroflight ja nicht mehr fliegen darf. Allerdings war diese Fluggesellschaft gar nicht für uns vorgesehen, sondern Hapagfly. In eine Aeroflight-Maschine wäre ich auch erst gar nicht eingestiegen. Bei Hapagfly erklärte man mir dann, es wäre überhaupt kein Direktflug von Hurghada nach DUS vorgesehen gewesen. Wer spricht nun die Wahrheit??? Wir werden es wohl nie erfahren.

@ Jo:

Eine Reisemängelklage für einen Dreiviertel-Urlaubstag??? Wer soll das denn bezahlen? Da sind ja die Anwaltskosten höher als das, was letztlich dabei herauskommt. Man teile den Reisepreis durch die Anzahl der Urlaubstage und nehme davon 5 %, das ist der Betrag den der Reiseveranstalter zu erstatten hat. Dafür lohnt sich er Aufwand erst gar nicht. Da ich in einem Anwaltsbüro tätig bin, kenne ich mich bestens aus und habe von weiterer Korrespondenz mit ETI im Sommer Abstand genommen. Meine Zeit, das Papier, die Tinte und letztlich das Porto wären teurer gewesen.
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Tursiops
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Beitragvon Tursiops » Mo 07 Nov, 2005 01:20

Hi Sylvia,

Flugpläne aller Airlines sind Monate voraus dokumentiert, da sie im jeweiligen Airport ihre Zeitfenster für Start und Landung reservieren müssen. Wer den Nerv zur Recherche hat, bekommt sie von Luftfahrt-Bundesamt.

Deine 5 %-Rechnung ist erschreckend! Wie gut, das mein letzter Pauschalurlaub 4 Jahre zurückliegt und ich nur noch mit Condor oder LTU nach EGY fliege. Die rechtlichen Haftungsgrenzen von Billigveranstaltern, die spekulativ ohne Kenntnis des Kunden bei den Flügen herumschieben, sind viel zu gering.

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Beitragvon Jasmine » Mo 07 Nov, 2005 07:57

bzgl. Blutspende: bei uns in der schweiz gilt auch eine 6-monatssperre nach aufenthalt in einem afrikanischen land... allerdings gibt es bei uns eine ausnahme für EGY...

lg

jasmine

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Dienchen
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Beitragvon Dienchen » Mo 07 Nov, 2005 10:09

Wir wollten damals auch klagen als wir mir Aero Lloyd geflogen sind und vier Tage (waren es glaub ich) vor Abflug durch den Radio erfahren haben, dass die Pleite gemacht haben.

Wir mussten von Nürnberg statt Frankfurt fliegen und haben eine andere Flugline bekommen sowie völlig andere Abflugzeiten.

Keine Chance..Fakt war, Aero Lloyd hat alles mögliche getan um uns in unser Urlaubsland zu bringen.

Wir sollten froh sein, zu den wenigen gehören zu dürfen, die es überhaupt nach Ägypten geschafft hatten.

Viele andere konnten gar nicht fligen.

Es lohnt sich also wirklich nicht.

Das verliert ihr.

LG
Nadine
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Beitragvon SylviaP » Mi 09 Nov, 2005 23:55

Hallo Nadine,

wir werden es halt so nehmen wie es ist und das Beste daraus machen. Alles andere wäre Geld- und vor allem Zeitverschwendung.
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*Dienchen*

Beitragvon *Dienchen* » Do 10 Nov, 2005 13:27

Hallo Sylvia,

so ist es (leider)...

Mein Ex Chef ( bin auch Rechtsfachangestellte) hat mir damals auch davon abgeraten, aber wir wollten ja nicht hören. Gut wir hatten Rechtsschutz aber dennoch.... die Zeit und der Ärger waren es echt nicht wert.

Wünsch Euch was.

Liebe Grüße

Nadine

Gast

Probleme auch bei FTI

Beitragvon Gast » Fr 11 Nov, 2005 10:10

Also, ich hatte zwar unseren Ägypten-urlaub nicht über ETI sondern über FTI gebucht, aber die sind keinen Deut besser! Bieten ja auch dieselben Hotels an. Wir haben nach ziemlicher Streiterei (wir hatten einige Sachen schriftlich im Vorhinein von FTI bestätigt gehbat) 80 € zurückbekommen, weil wir eine Nacht in der Baustelle im MP ohne Klimaanlage und in dreckigem Zimmer geschlfen hatten, obwohl wir es schriftlich von FTI hatten, dass wir auf alle Fälle im gebuchten GM untergebracht sind!
Die Hotels dieser veranstalter sind alle sehr schön, aber lohnt es sich wirklich den ganzen Ärger in kauf zu nehmen?
Wir fliegen das nächste mal wieder mit TUI oder mit Neckermann! Bei TUI haben wir damals bei der Aero Lloyd Pleite ohne Wiederrede aus Kulanz 150 € bekommen bei einem gesamten reisepreis von ca. 1200 €. Auch beim nächsten Urlaub haben wir ohne Probleme 10% bekommen weil neben unserem Hotel gebaut wurde und der Baulärm ziemlich heftig war (wir hatten schon in D auf Anraten von TUI umgebucht, wegen evtl. Baulärm).
Also Finger weg von ETI und FTI!

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Nane88
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Beitragvon Nane88 » Di 15 Nov, 2005 23:58

Wir haben unsere Erfahrung Mai 2002 mit ETI machen dürfen. Es war unser erster Ägyptenurlaub und wäre dank ETI auch fast unser letzter geblieben. (das Meer war aber so toll, dass wir es ohne Ägypten nicht mehr aushalten).
Ich denke nicht, dass die verschobenen Reisezeiten und Umbuchungen auf andere Flughäfen nur etwas mit der Pleite von Aero Loyd zu tun haben. Auach in unserem Urlaub haben wir von vielen Mitreisenden diese Probleme gehört: Familien, die getrennt zurückfliegen sollen, Änderung des Ankunftsflughafens ohne angemessene Möglichkeit an geplanten Flughafen zu kommen (doof, wenn dort das Auto geparkt ist), geänderte Abflugzeiten.
Auch im Hotel selbst, wir waren im Grand Hotel, sind alle Personen von unserem Flug in die alten Zimmer vom Grand Hotel verfrachtet worden. Die Reiseleitung hat sich inkompetent in der Reklamationsaufnahme und Problembehebung gezeigt.
Bei der Abholung vom Hotel war der Bus, der uns zum Flughafen bringen sollte überfüllt. Also alle Personen die keinen Sitzplatz haben bitte aussteigen. Die Koffer werden aber schon mal transportiert und erwarten herrenlos ihre Besitzer schon mal am Flughafen, ha ha.

P.s. Der Fairness halber muss ich gestehen, dass bei unserer Reise alles geklappt hatte. Aber den Streit jeden Tag an der Rezeption mitzuerleben, macht auf Dauer doch ein eher hässliches Gefühl.

:evil: :evil: :evil: :evil: ETI

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Beitragvon SylviaP » Mi 16 Nov, 2005 16:14

Glücklicherweise zählen wir aufgrund unserer häufigen Aufenthalte im Hotel zu den sogenannten "VIP-Gästen", hört sich mächtig wichtig an was?

Aber der Vorteil ist, dass wir ETI vor Ort eigentlich überhaupt nicht brauchen, wenn etwas zu regeln ist, regeln wir das selbst mit dem Hotelmanager oder dem Front Office Manager.

Auch den Transfer kann ETI sich an den Hut stecken, wir nutzen andere Möglichkeiten, um zum Hotel zu kommen.

ETI ist eigentlich nur noch Mittel zum Zweck, um relativ günstig reisen zu können.
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